Was ist CLIL?

Seit dem Schuljahr 2018/19 besteht das durch Erasmus geförderte Projekt für englischinteressierte Schüler*innen an der Tesla-Schule. CLIL steht für Content and Language integrated Learning. Das heißt, dass im Unterricht der Inhalt (content) und die Sprache (language) so eng miteinander verzahnt sind, dass sie sich wechselwirkend fördern. So werden in den CLIL-Kursen Kompetenzen der jeweiligen Fächer Geschichte, Geografie, Politik und Ethik sowie Englisch trainiert. Der Unterricht basiert auf den 4 C´s:

  • Culture (Kultur)
  • Content (Inhalt)
  • Communication (Kommunikation)
  • Cognition (Kognition)

 

Warum CLIL?

Durch CLIL können Schüler*innen ihre Kompetenzen in verschiedenen Fächern erweitern, während sie gleichzeitig Englisch lernen und ihre Hemmungen vor der Fremdsprache, durch den täglichen Sprachgebrauch, verlieren. Auf diese Weise erkennen die Schüler*innen Englisch mehr und mehr als Weltsprache, die sie zu ihrem Vorteil nutzen können. Der erweiterte Wortschatz kommt den Schüler*innen in vielerlei Hinsicht zugute. Als Vorbereitung für die spätere Berufswahl, zur Bedienung englischsprachiger Computersoftware, zur weltweiten Kommunikation und Vernetzung mit anderen Menschen, auf Reisen im Ausland und und und. 

Wie ist CLIL aufgebaut? 

Der CLIL-Kurs besteht aus ca. 16 Schüler*nnen der 8., 9. und 10. Klassen sowie der Willkommensklassen und findet zweimal wöchentlich in der AP- und während der AG-Zeit statt. In ihren Gruppen lernen die Schüler*innen mit anderen Interessierten unterschiedlicher Altersstufen in Kontakt zu treten und gemeinsam Projekte zu realisieren und Aufgaben zu lösen. Zwei eigens dafür ausgebildete Lehrkräfte begleiten die Schüler*innen und unterstützen die Gruppe bei ihren Vorhaben. Solch ein Vorgehen steigert das Vertrauen in sich selbst und die eigene Selbstständigkeit. Zudem wird klassen- und altersübergreifendes Lernen gefördert. 

Sobald die Jugendlichen den CLIL-Raum betreten, sprechen sie Englisch. Jeder Gedanke und jedes Gefühl wird im Englischen ausgedrückt. So erweitern sie mit der Frage wie „May I go to another room?“ das Vokabular in der Alltagssprache. Sätze wie „The Berlin Wall was a guarded concrete barrier that physically and ideologically divided Berlin from 1961 to 1989. Constructed by the German Democratic Republic (GDR, East Germany).“ steigern hingegen das Fachvokabular.  

Die bisherigen Themen waren „Migration“ und „Culture of memory“ (Erinnerungskultur). Nach einer erfolgreichen Teilnahme wird den Schüler*innen am Ende des Schuljahres ein Zertifikat über die Teilnahme überreicht. Wir danken unseren Schüler*innen für ein schönes CLIL-Schuljahr!